Montag, 29. Juni 2015

Beinahe jedes Unternehmen bietet.......

......heutzutage eine gesunde Work-Life-Balance....
So ein Berater vergangene Woche in HRMonline. Dann habe wir es ja geschafft.
Ich wünsche Ihnen eine tolle Sommer-Arbeits-Woche.

Freitag, 26. Juni 2015

"Modernes" Personalmarketing

Was hat sich wirklich verändert?

Der Bewerbungsvorgang ist ein gutes Beispiel um die Auswirkungen der Digitalisierung zu diskutieren und nüchtern zu fragen: Was hat es gebracht? Und zwar für beide Seiten, aus Sicht des Bewerbers und des suchenden Unternehmens.
Die Welt ist unübersichtlicher geworden - für beide. Für den Bewerber, der den Überblick behalten will über die Vielfalt der Angebote auf den verschiedensten Kanälen. Für die Unternehmen, die sich aus dieser Vielfalt hervorheben müssen, um überhaupt gesehen zu werden. Das führt dazu, dass die, die es sich leisten können, - auf beiden Seiten - mehr wie früher die arrogante Zurückhaltung üben und geduldig warten, bis sie angesprochen werden.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Erleichtern neue Technologien das Leben?

Einige rückwärtsgewandte Gedanken zu Jobbörsen.

In den letzten Tagen habe ich mal wieder des öfteren in Jobbörsen gesucht. Wenn ich bei Stepstone nur den Filter "Angebot der letzten 24 Stunden" und eine bestimmte Region setze, erhalte ich mehrer hundert Angebote. Und das ist nur eine von mittlerweile etlichen Jobbörsen. Wenn ich als Bewerber breiter aufgestellt bin, kann ich die Filter nicht so eng setzen und muss in mehreren Bereichen suchen. Und das eigentlich täglich. Natürlich erleichtern mir die Börsen die Arbeit und schicken mir Mails mit passenden Angeboten - aber dann muss der Filter wieder passen. Suche ich beispielsweise unter dem Stichwort Social Media, werden mir durchaus passende Angebote angezeigt, aber auch ein Sammelsurium von Stellen, die nicht unbedingt in diese Kategorie passen.

Montag, 22. Juni 2015

Standardisierung.....

......das Lieblingswort des Produktionsleiters. Kunden dürfen das Produkt nur im Rahmen vorgegebenner Konfigurationen bestellen, predigte er immer wieder dem Vertrieb.
Doch als es um die Bestellung seines neuen Firmenwagens ging, nervte er die Personalabteilung mit einem knappen Dutzend von Anrufen. Der Sportauspuff müsste doch noch "drin sein" und das Kennzeichen musste "unbedingt" eine ganz bestimmte Buchstaben-/Zahlenkombination haben.

Freitag, 19. Juni 2015

Stellenabbau

Aktuell anscheinend wieder ein weit verbreitetes Phänomen. Auch Unternehmen, die augenscheinlich nicht in akuten Schwierigkeiten stecken, reduzieren Personal. Zunächst kann man immer nur hoffen, dass es begleitend auch noch andere Maßnahmen gibt, um die Kosten zu senken oder das Ergebnis zu verbessern. Oft aber werden die in diesem Zusammenhang angekündigten Aktionen  - Komplexitätsreduzierung steht dabei garantiert auf der Agenda - weit weniger konsequent oder wirkungsvoll umgesetzt wie der Personalabbau.
Eine bemerkenswerte Variante steuert die Firma SAP bei.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Stilfragen

Was ist das geeignete Business-Outfit bei sommerlichen Temperaturen?

Keine Angst, ich gebe jetzt hier keine Tips, wie sie den Sommer karriereunschädlich gekleidet überstehen können. Oder sind sie vielleicht sogar enttäuscht, wenn sie jetzt hier nicht lesen, ob sie im kurzärmeligen Hemd ins Büro gehen können. Was zumindest diese Frage angeht, kann ich sie auf einen vorgestern in Manager Magzin online erschienenen Beitrag verweisen, der das Kurzarmhemd zum absoluten No-Go erklärt. Für Damen waren in dem Artikel allerdings keine passenden Tips enthalten.

Montag, 15. Juni 2015

Von wegen hierachiefrei.....

Der ehemalige Fußballnationalspieler Ballack wies neulich in einem Interview darauf hin, dass sich in einer neu zusammengestellten Nationalmannschaft auch erst eine Hierarchie unter den Spielern bilden müsse.
Wenn selbst in so einer überschaubaren "Organisation" wie der Fußballnationalmannschaft, die zudem auch einen offiziellen Hierarchen hat, sich noch eine Hierrchie bildet, wie soll dann in größerem Organisationen eine Zusammenarbeit ohne Hierarchie möglich sein?

Freitag, 12. Juni 2015

Nach welchen Werten leben Sie?

Oder: Warum tun sich Manager so schwer über ihre persönlichen Werte zu reden?

Die Frage kam mir anläßlich des gerade zu Ende gegangenen Evangelischen Kirchentages in den Sinn. Im Rahmen der Berichterstattung wurde auch immer wieder Andreas Barner, der Präsident der Veranstaltung, erwähnt. Barner ist im Hauptberuf Vorstandsvorsitzender eines großen Pharmaunternehmens. In Interviews scheut er sich nicht, über seine christliche Grundhaltung zu sprechen und sie auch in Bezug zu seiner Arbeit zu setzen. Damit ist er nach meinem persönlichen und dem mir medial vermittelten Erleben unter deutschen Führungskräften immer noch eine Ausnahme. Selbst beim Small Talk oder in der Kantine werden beispielsweise kaum Äußerungen zum eigenen religiösen (auch Nicht-) Bekenntnis abgegeben.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Wertschätzung - Modewort?

Wertschätzung ist ein relatives neues Modewort und gehört in dieselbe Kategorie wie Nachhaltigkeit und Achtsamkeit. So sieht das jedenfalls der Kolumnist Harald Martenstein in der letzten Ausgabe des ZEIT MAGAZINS. Sein kritischer Hinweis ist leider berechtigt. Wertschätzung, wertschätzend, der Gebrauch dieser Begriffe scheint in der Tat zu inflationieren. Und wie das so ist mit Modeworten, sie werden überall dort eingesetzt, wo sie sich vermeintlich gut anhören. Diese Begriffe sind positiv besetzt und man macht sich bei ihrem häufigen Gebrauch dann keine weiteren Gedanken mehr, was sie eigentlich genau bedeuten. Da auch ich immer wieder von wertschätzender Führung spreche, habe ich in den letzten Posts versucht, zu erläutern, was ich darunter verstehe. Ich werde auch weiterhin diesen Begriff nutzen. Denn die Tatsache, dass ein Wort Mode wird, muss ja nicht dazu führen, es nicht mehr zu benutzen.

Montag, 8. Juni 2015

Der Spruch zum Montag

"Unsere Zukunft hängt davon ab, wie gut wir unsere Strategie umsetzen, unsere Kunden überzeugen unnd die Komplexität reduzieren."
So wird der zukünftige Chef der Deutschen Bank in der Presse zitiert.
Man kann ihm nur wünschen, dass ihm noch etwas mehr einfällt, um die Bank wieder auf Kurs zu bringen.